Unsere Gewässer - ASV "Petri Heil" 1926 e. V. Klein-Auheim

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Unsere Gewässer

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von Erwin Mayer


Unsere Vereins- und Pachtgewässer, der Flachsrosen See, das Biotop am Main, der Klein-Auheimer-See (Tistra-See) und der See unterhalb des Hellenhanges in Steinheim sind künstlich geschaffene, stehende Gewässer.



Der Erhalt der Gewässergüte ist primär zu einer der wichtigsten Aufgaben geworden. Mit monatlichen Messungen chemischer- und biochemischer Parameter kontrollieren wir die Wasserqualität und überwachen den Einfluss der Zufuhr von Nährstoffen, die so gering wie möglich sein sollten. Hierbei sind hauptsächlich die landwirtschaftliche Nutzung unmittelbar angrenzender Flächen sehr kritisch zu betrachten.

Durch die Erstellung eines Besatzplanes, anhand der Fanglisten der Mitglieder, für jedes Gewässer und das verstärkte Befischen einzelner Weißfischarten, tragen wir zum intakten Ökosystem bei.

Leider ist ein fischereibiologisches Gleichgewicht durch Kormorane, die bereits in Deutschland brüten und überwintern, besonders am Klein-Auheimer-See und am Flachsrosensee, nicht mehr gewährleistet. Auch gezielter Fischbesatz mit Kleinfischen und „rote Liste Fischen“ ist fast ausschließlich „Kormoranfutter“ geworden und ein erheblicher finanzieller Verlust für unseren Verein.

Aber nicht nur der Kormoran macht uns Sorgen: umfangreiche Restaurierungsmaßnahmen müssen in den nächsten Jahren erfolgen.

Am Flachsrosensee ist eine stellenweise Uferbefestigung notwendig und eine Oberflächenbelüftung oder eine Anreicherung des Tiefenwassers mit Sauerstoff muss noch vor den Sommermonaten installiert werden. Gleichzeitig notwendig wäre eine zumindest teilweise Entschlammung für eine dauerhafte Sanierung. Allerdings ist dies die teuerste Methode der Restaurierung.

Am Hellensee in Steinheim ist die Ableitung des Tiefenwassers eine effektive Maßnahme zu viele Nährstoffe aus dem See zu entfernen. Ein Ablaufbauwerk (Mönch) aus Holz wäre hier kostengünstig zu installieren. Der Hellensee ist außerdem durch Verlandung gefährdet.

Am Klein-Auheimer-See finden wir noch die beste Wasserqualität aller Gewässer, die wir betreuen. Leider verlandet der See an einer Seite zusehends. Wichtig, aber kostenintensiv, wären hier Tiefenmessungen von Sauerstoff um die Sauerstoffgrenze zu ermitteln, damit die freigesetzte Phosphatmenge beurteilt werden kann. Eine Anreicherung des Tiefenwassers mit Sauerstoff durch eingepresste Luft (Tiefenwasserbelüftung) würde mittelfristig Abhilfe schaffen.

Umfangreiche Arbeiten um, an und in den Gewässern sind für unseren Verein in den nächsten Jahren notwendig zum Erhalt der Gewässergüte und Wasserqualität der Vereins- und Pachtgewässer.

Gewässer- und Naturschutz zahlen Angelvereine leider selbst.



 
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